Heidenau K60 Scout – Africa Twin RD04

Ganz neu eingetroffen sind die K60 Scout von Heidenau auf meiner Tenere 700. Wenn man Sie fahren will muss man aber leider einmal beim TÜV vorbei schneien und diese eintragen lassen.

So wie alle Reifen. Danke Deutscher Staat Ihr habt immer die besten Ideen…. Aber heute gehts um diese Reifen auf der Africa Twin. Dies ist mein 4. Satz auf der AT und mein 2. Satz auf der Kawasaki KLE 500 und der 2. Satz auf der Honda Transalp . Marion fährt den ersten Reifensatz auf Ihrer Beta 4.0.

Aufbau und Struktur

Der Reifen ist ja nicht neu. Ihr habt Ihn wahrscheinlich schon gefahren auf euren Urlaubsreisen. Aufgebaut ist er mit einem dicken Mittelstreifen der einmal rechts einmal Links dicker ausfranzt. Neben dem dicken Laufband ist eine tiefe Rille.

An den Seiten kommen in einem umgedrehten V die Seitenklötze. Der Reifen selbst ist immer mit der selben Mischung versehen und ist ein wenig weicher als der TKC 70.

Der Reifen besitzt zwei Profilarten. Das jeweilige Profil kommt auf die Dimension an. Dies hat den Grund, dass der Reifen immer das selbe Verhalten besitzen soll auf unterschiedlichen Motorrädern.

Kleinere Maschinen bekommen dann eher so ein Profil was jedoch nicht heisst das dieses schlechter ist. Er läuft hervorragend auch auf der Beta Alp 4.0. Offroad mäßig könnte ich mir sogar vorstellen das durch das nicht geschloßene Band in der Mitte mehr geht als bei den Dickschiffen.

Handling Onroad

Straßenperformance ist soweit sehr angenehm. Der durchgängige Streifen bietet auf langen geraden Strecken einen lang anhaltenden Schutz vor zu starken Gummiverbrauch.

An den Seiten ist das Profil schön zu fahren und auch im Regen ist der Reifen in einem handelbaren Rahmen.

Durch das mehr an Negativbereichen ist ein taubes Gefühl nach einer 350km Etappe schon möglich. Dies bekommt man aber auch wenn man einen TKC 80 oder einen anderen Offroadreifen aufziehen würde.

Auf dem Weg nach Spanien K60 Scout auf einer Africa Twin und einer Transalp

Der Reifen hat eine weichere Struktur als der K70. Was Ihn schneller auf Temperatur bringt.

Nach ca. 4500km kam immer mehr das Sägezahngebilde an dem Vorderreifen. Hier hat ein Umdrehen des Reifen in die falsche Richtung für Abhilfe geschafft.

Handling Offroad

Der Reifen ist 65% für die Straße gedacht und kann sich durch trockenen Kies oder einen groben Boden durcharbeiten. Durch die sehr tiefen Negativanteile am Hinterrad geht auch ein wenig nasser Dreck. Jedoch setzt der Reifen sehr schnell zu.

Durch die größeren Abstände der Blöcke im Vergleich zum K70 ist der Vorderreifen besser in der Lage die Spur zu halten und nicht direkt unangenehm auf zu fallen.

Ansonsten ist das Handling auf losem Untergrund mittelmäßig gut. Man kommt schon sehr weit, solange keine Nässe im Spiel ist.

Handling Regen

Im Regen ist der Mittelsteg relativ OK. Der Reifen schaukelt sich auch von einer Seite zur anderen aber durch die spitzen Einschnitte und dem nicht zu dickem Band ist dies noch in einem angenehmen Bereich. Ein guter Tipp ist leicht schrägt zu fahren was das Pendeln vollständig verschwinden lässt.

Maße und Preis

Da die Maße wichtig für Handling und Kosten füge ich diese auch immer noch an

  • Front: 90/90 -21 TT 54 S
  • Heck: 140/80 -17 TT 65 S
  • Front: 90/90 -21 TT 54 S
  • Heck: 130/80 -17 TT 65 S
  • 74,80 €
  • 98,50 €
  • 76,80 €
  • 105,96 €

Fazit

Der Reifen ist bei mir ein Dauerbrenner geworden. Der Reifen hat echt eine lange Lebensdauer ich hatte vollbepackt ca. 6.000km drauf und der Reifen war noch in einem super Zustand. Lange und weite Anreisen zu weit entfernten Zielen steckt der Reifen ohne Mucken weg.

Pro

  • lange Haltbarkeit
  • Preis ist günstig
  • Wird schneller als sein Kollege K60 warm
  • Bei Nässe gute Performance

Contra

  • Offroad im Nassen setzt schnell zu
  • weiche Karkasse am Vorderrad, dadurch mögliche Unwucht bei falschem Transport oder der Lagerung

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