Die Nacht am See ohne Schutz

Ich wache auf und blicke erst mal aus dem Netz nach unten. „Sind alle meine Sachen noch da und sind diese nass geworden ? „ Nein ! Geil!
Ich rappel mich auf und gehe nochmal zum Baden. Nur diesmal ist das Wasser nicht lauwarm sondern eiskalt. Es ist windig und nachdem ich raus kam renne ich wie verrückt zum Baubereich um dort mich noch mal warm zu duschen und abzutrocknen.

Nach einer ordentlichen Morgenhygiene packe ich langsam meine Sachen zusammen und fange an die Videos auf den PC zu syncen.

Die Beiden schlafen noch den Schlaf der Gerechten bis ca. 10 Uhr. Wir frühstücken einen Haferflüssigdrink und ein wenig Speck und zuckeln dann um ca. 12 Uhr los. Es soll heute Straße geschrubbt werden. Da das Wetter so schlecht die nächsten Tage und auch heute werden soll, kann man mit den großen Maschinen einfach nicht Offroad fahren.

So entscheiden wir uns so schnell wie möglich km zu machen und nach Rumänien zu gelangen.

Der Tag selbst ist eigentlich unspektakulär. Wir fahren knapp 350km insgesamt. Um ca. 19:00 schaffen wir es zur rumänischen Grenze. Die Grenzer sitzen zusammen in einem Häuschen. Auf der romänischen Seite legt eine alte Hündin die, laut der Grenzerin, eine zugelaufener Hund ist und jeden Tag hier her kommt. Sie ist aber schon alt und ist ein wenig krank.

Die Fahrt in der Nacht durch Rumänien

Weiter gehts. Es kommt die Nacht. Wir fahren bis nach Satu Mare. Es ist 21:30 bis wir ankommen. In der Nacht in Rumänien zu fahren ist keine gute Idee wie Ihr euch alle das vorstellen könnt. Wir fahren an einem Autounfall. Sogar ein Fuchs läuft mal über die Straße aber ansonsten überstanden wir das ohne Probleme.
Wir gingen davon aus das wir in Satu Mare ein Hotel oder eine Pension finden würden die uns aufnehmen könnte. Jedoch waren alle 8 Hotels / Pensionen überfüllt wegen einem Event. Shit

Wir fuhren weiter. Volker meinte er kennt einen See, an dem er schon früher mal übernachtet hatte. Wir fuhren weiter es wurde 23 Uhr und die Temperaturen fielen immer mehr. Dort angekommen, sahen wir viele streunenden Hunde und einen zerflederten Müllberg. Leider gab es an dem See keinen Baum und so konnte ich garnichts aufbauen. Ich entschied wach zu bleiben und die Beiden sollten schlafen gehen damit die beiden ausgeschlafen für morgen sind.

Ich wanderte ein wenig durch die Gegend und versuchte mir einen Unterschlupf zu suchen. Zuerst überlegte ich in einer Ruine die in der Nähe sich befand einzubrechen und dort Schutz vor dem Nebel und der Kälte zu haben, jedoch war dieses zu verrammelt. Ich fand auf der anderen Seite des Sees eine überdachte Veranda mit Sitzen und Tischen. Ich legte mich auf den Tisch und packte alles was ich hatte auf mich.

Unruhig mit Hundegebell im Hintergrund schlief ich langsam ein. …

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